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” ‘Green Means’ ist für uns ein Unternehmenswert”

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Emilio Maio, Geschäftsführer von Prima PowerAus Prima Industrie und Finn Power wurde Prima Power. Geschäftsführer Emilio
Maio beantwortete die Fragen der bbr.

Prima Industries hat sich auf der Blechexpo erstmals im neuen Corporate Design präsentiert. Wie waren die Reaktionen der Kunden?
Die Reaktion ist positiv gewesen. Die Kunden sehen, dass ein neuer Anbieter auftritt, der ein größeres Produktspektrum für die Blechbearbeitung hat als jeder andere. Der neue Name ›Prima Power‹ hat unseren Kunden auch gefallen.

Wie wirkt sich die neue Unternehmensstruktur auf Ihre Produkte und Dienstleistungen aus?
Prima Industrie ist die Mutter eines Konzernes mit 1400 Mitarbeitern und Produktionsorten auf drei Kontinenten: Europa, Amerika und China. Zum Konzern gehören Prima Power als Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung und Prima Electro als Hersteller elektronischer Komponenten wie Laserquellen, Steuerungen et cetera.

Konnten die Kunden auf der Emo schon Neuheiten sehen, die sich aus der neuen Struktur heraus entwickelt haben?
Es wurden folgende Maschinen ausgestellt: die Laserschneidanlage Rapido Evoluzione2 mit hocheffizientem und daher umweltverträglichem Hochleistungsfaserlaser, der nur geringe Wartungskosten verursacht; die Einsteiger-Revolverstanzpresse E6x für Blechtafeln bis 1565 x 3074 mm mit servoelektrischen Antrieben; die neue servoelektrische Abkanntpresse EP-1030, eine schnelle, präzise und nicht hydraulische Biegelösung mit kurzen Antwortzeiten. Wichtig ist auch das ›Green-Means-Konzept von Prima Power: Es bietet Nachhaltigkeit, Effizienz und Produktivität, größere Vielseitigkeit, weniger Energieverbrauch, niedrigere Wartungskosten und verursacht keine Kosten für Öl oder dessen Entsorgung. Green Means ist auch einer unserer Unternehmenswerte, und wir nehmen dieses Them sehr ernst.

Auf welchen Technologiegebieten sehen Sie für die Prima Industrie in naher Zukunft die größten Chancen?
Unser breites Produkt- und Dienstleistungsangebot deckt alle wichtigsten Technologien ab. Wir wollen aber zeigen, dass bessere Lösungen nicht unbedingt mit Kostenmehraufwand verbunden sind. In vielen Fällen gehen Kosteneinsparungen und Umweltbewusstsein Hand in Hand.

Was können die Kunden von Prima Industrie im nächsten Jahr erwarten, vor allem zur Euroblech?
Der Fokus ist auf die Entwicklung nachhaltiger Technologien wie Faserlaser und
servoelektrischer Komponenten gerichtet, die durch Dienstleistungen ergänzt
werden.

Noch ein kurzer Blick zurück zur Emo: Erstmals zeigten sich wieder größere Unternehmen der Blechbranche auf dieser Messe. Sehen Sie eine Rückkehr der Blechverarbeiter auf die Emo?
Es scheint so zu sein. Wir sind gespannt, wie sich das weiterentwickelt.

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